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KRÄUTERHUHN AUS DEM OFEN

Dorit Schmitt • 5. März 2020

Knusprig und unglaublich lecker!

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Label Rouge Geflügel – artgerechte Haltung und bester Geschmack

Das wird Euer neues Lieblingsessen, wenn es wieder einmal ein Huhn sein soll, glaubt mir! Wieso ich dafür bin, wenn es Huhn gibt, auch ein Ganzes zu verwenden, habe ich im Beitrag "Ein ganzes Huhn" bereits ausführlich beschrieben. Das Rezept ist darauf ausgelegt, dass ein ganzes Huhn in den Ofen geschoben wird. Satt werden davon locker 4 Personen. Das "Lecker-Schmecker-Geheimnis" bei diesem Huhn steckt eindeutig unter der Haut.

Zutaten:
ca. 1,6 kg Poularde oder Hähnchen (vielleicht bekommt Ihr ja eines mit dem Label-Rouge-Siegel)
60 g gemischte frische Kräuter (hier kann nach Lust und Vorhanden sein kombiniert werden: Basilikum, Estragon, Zitronenmelisse, Thymian, Rosmarin, Petersilie, …)
6 Stängel Petersilie
2 Knoblauchzehen
75 g weiche Butter
Salz, Pfeffer
1 TL Rosenpaprikapulver

So geht's:
Den Backofen auf 200° vorheizen. Das Hähnchen innen und außen waschen und danach gut trocken tupfen. Die Haut sanft vom Fleisch lösen (aber nicht abtrennen). Das gelingt am besten, indem man mit den Fingern oder einem Kochlöffelstiel vorsichtig zwischen Haut und Fleisch entlang fährt. Unter die Haut wird später die Kräuterbutter eingeschoben..

Die Kräuter waschen und trocken schütteln, die Blättchen von den Stängeln zupfen und möglichst fein hacken. Die extra Petersilienstängel ganz lassen. Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die weiche Butter in eine Schale geben, salzen und pfeffern. Anschließend die gehackten Kräuter und den Knoblauch mit einer Gabel mit der Butter vermengen. Die Kräuterbutter unter die Hähnchenhaut schieben und von außen durch leichtes Drücken und Massieren möglichst gleichmäßig verteilen, vor allem auf der Brust und den Keulen.

Das Hähnchen innen salzen und pfeffern, trocken tupfen, die Petersilienstängel und die zweite Knoblauchzehe (ungeschält) in den Bauch stecken. Keulen und Flügel eventuell mit Küchengarn zusammenbinden (parieren), so behält das Hühnchen beim Braten seine Form. 2 EL Butter in einem Töpfchen schmelzen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und das Hähnchen rundherum damit bestreichen.

Hähnchen mit der Brustseite nach oben in einen Bräter oder auf einen Backrost legen und in den Ofen (Mitte, Umluft 180°) schieben, Wird das Huhn auf dem Rost gebraten, daran denken, ein Blech als Tropfschutz darunter zu stellen. Das Huhn rund 1 Stunde garen, dabei mehrmals mit der übrigen Würzbutter und Bratenflüssigkeit bepinseln.

Zum Prüfen, ob der Vogel gar ist, mit einem spitzen Messer am Keulenansatz einstechen: Ist der austretende Fleischsaft klar, ist das Huhn fertig. Am besten schmeckt es frisch aus dem Ofen nur mit knusprigem Baguette und einem knackig-frischen, grünen Salat dazu.

Ein sommerlicher grüner Salat schmeckt immer!

Eine Schüssel Salat ist wahrlich keine Kunst. Ich scheue mich meist davor die fertig abgepackten Salatmischungen zu kaufen, sondern nehme lieber ein oder gleich zwei verschiedene Salatköpfe vom Einkauf mit nach Hause. Kopfsalat, Eichblattsalat, Römersalat sowie Lollo rosso oder bianco lassen sich immer aufs Neue kombinieren. 
In den Salat kommen bei mir noch folgende Zutaten: Radieschen, Salatgurke, rote oder gelbe Paprika, Frühlingszwiebel und frische Kräuter nach Wahl (Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Zitronenmelisse).
Das Sommersalatdressing besteht bei mir hauptsächlich aus Essig und Öl im Verhältnis 2:3, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker.
Variiert werden kann, indem man immer wieder einen anderen Essig (Fruchtessige, Weinessige oder einfach nur den Saft von Zitrone) einsetzt und bei den Ölen ebenfalls unterschiedliche verwendet wie Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Nussöle.
Wer möchte, kann noch Sonnenblumenkerne über den Salat streuen. Viele Anregungen zu leckeren Sommersalaten findet Ihr auch HIER im Sommermagazin.

Lust auf ein gebratenes Huhn mit Ofengemüse?

Dann schaut Euch das Rezept HIER an. 
HIER geht es zu weiteren Rezepten, die zu Roséwein perfekt passen.
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