Blog Post

PANZANELLA – TOSKANISCHER BROTSALAT

Dorit Schmitt • 12. Juni 2021

Die köstlichste Art, altes Brot zu verwerten, kommt aus der Toskana

Teilen

"Brot wird aufgegessen, alles andere ist eine Sünde", sagte mir vor vielen Jahren einmal die Wirtin eines griechischen Restaurants, als ich ein Stück des Fladenbrotes nicht mehr aufgegessen hatte. Mir blieb das im Kopf, denn schließlich ist Brot ein Grundnahrungsmittel – egal wie es gebacken wird. Auch für meine Großeltern – die Kriegs- und Nachkriegsgeneration – wäre es niemals in Frage gekommen, altbackenes Brot wegzuwerfen. Und so bin ich beim Thema: Brot schmeckt auch "recycelt" – es gibt so viele Rezepte, die aus altem Brot gemacht werden können, die unglaublich gut schmecken! Denken wir an Semmelknödel, Arme Ritter oder eben Panzanella.

Panzanella – Resteküche de luxe!

Panzanella - ich liebe diesen Brotsalat aus der Toskana! Auch, weil er dabei hilft, auf köstliche Art Reste zu verbrauchen. Hier mein Rezept für euch:


Zutaten für 2 Personen:

4 Scheiben altbackenes Chiabatta

4 Cherrytomaten

1 kleine weiße Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/2 Rote Paprika

1/4 Bund Glatte Petersilie

150 g Salatgurke

1 Handvoll Rucola

150 g weiße Bohnen vorgegart

1 EL kleine Kapern (Nonpareilles)

3 Sardellenfilets in Öl, abgetropft und fein gehackt

3 EL bestes Olivenöl

1 EL Aceto Balsamico

1 EL Weißweinessig

1 Prise Zucker

Pfeffer aus der Mühle

Meersalz (Flor de Sal mit Tomaten)


So gehts:

Brot in Würfel schneiden. Tipp für alle Ungeduldigen: Ihr habt frisches Chiabatta im Haus und wollt Panzanella machen? Dann röstet die Brotwürfel bei mittlerer Hitze und ohne Öl in einer Pfanne.


Oder - und das schmeckt noch besser: Die Sardellen mit einer zerdrückten Knoblauchzehe und dem Olivenöl in einer kleinen Pfanne erwärmen. Unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten braten lassen, bis der Knoblauch weich ist und sich die Sardellen auflösen. Dann darin die Brotwürfel rösten.

Zwiebel schalen, halbieren und in dünne Steifen schneiden. Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blätter grob hacken. Tomaten, Gurke und Paprika waschen.

Tomaten halbieren, Stielansatz herausschneiden und in Stücke schneiden. Paprika halbieren, Stielansatz, weiße Häutchen und Kerne entfernen, dann eine Hälfte in mundgerechte, dünne Streifen schneiden.

Rucola waschen, verlesen und die Stile abschneiden, anschließend fein hacken.

Für die Vinaigrette Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer gut mischen.

In einer Schüssel alles bis auf die Kapern mit der Vinaigrette vermengen und ca. 45 Minuten ziehen lassen, bis das Brot weich(er) geworden ist.

Vor dem Servieren erneut abschmecken, dann noch die Kapern darüber und genießen!


Weintipp: Einen gut gekühlten, trockenen Roséwein öffnen. Schaut doch mal zu den Weintipps auf der Webseite von CHATEAu et CHOCOLAT / Roséweine

von Dorit Schmitt 20. Januar 2025
Leben und leben lassen. Und bitte aufhören, Dinge schlecht zu reden, nur weil sie vielleicht nicht gut für das eigene Geschäft sind. Angst ist kein guter Ratgeber. Lasst die Menschen doch einen Monat lang ihre Motivation, sich selbst etwas Gutes zu tun! Einen Monat vegan leben? Warum nicht! Einen Monat lang keinen Alkohol trinken? Warum nicht!
von Dorit Schmitt 29. Dezember 2024
Baba Ganoush ist eine orientalische Vorspeise aus der Levante-Küche, die aus gegrillten Auberginen, Tahini (Sesampaste), Zitronensaft, Knoblauch und Olivenöl zubereitet wird. Die Auberginen werden traditionell geröstet, um ein rauchiges Aroma zu erzeugen. Das Püree wird cremig und hat einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack.
von Dorit Schmitt 28. Dezember 2024
Resteverwertung auf die "süße" Art: Ofenschlupfer. Im Grunde genommen ist die Resteverwertung von Brot echte "Heimatküche". Die Nachkriegsgeneration achtete sehr darauf, dass nichts weggeworfen werden musste
von Dorit Schmitt 19. Dezember 2024
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Bräuche, die man seit der Kindheit aus der Heimat kennt, in anderen Ländern auf ihre eigene Weise gefeiert und zelebriert werden. Da mein Herz bekanntermaßen für Frankreich schlägt, war es für mich eine besondere Freude, die Vorweihnachtszeit einmal in der Provence verbringen zu können.
von Dorit Schmitt 29. Mai 2024
Für mich gehören die Momente, die ich mit Freunden und Familie verbringe zu den wertvollsten, da man danach gemeinsame Erinnerungen teilen kann, das verbindet. Gerne teile ich mit euch nun ein einfaches, aber sehr köstliches Rezept für euren nächsten Grillabend!
von Dorit Schmitt 3. März 2024
Mein kulinarischer Tipp zur beginnenden Spargelsaison ist denkbar einfach: Spargel-Morchel-Risotto! Das schmeckt als Hauptgericht vegan zubereitet (mit Gemüsebrühe und ohne Parmesan) ebenso lecker wie als Beilage mit Geflügelbrühe und Wein gekocht zu einem schönen Stück Kurzgebratenem.
von Dorit Schmitt 2. Februar 2024
Wir alle haben Träume und Wünsche, die unser Leben begleiten. Einer davon – mehr von der Welt zu sehen – geht nun in Erfüllung: Ich werde das erste Mal nach Südafrika reisen. Was für ein Abenteuer! Ich bin aufgeregt und hibbelig wie ein kleines Kind. Voller Vorfreude auf all die neuen Eindrücke und Inspirationen, die dort auf mich warten!
von Dorit Schmitt 8. Dezember 2023
Wer im Herbst Holunderbeeren des Schwarzen Holunders sammelt, kann sich daraus einen Vorrat an Saft oder Marmelade kochen. Hier kommen die Rezepte für euch. Ihr benötigt dazu keinen Entsafter, aber ein Sieb oder eine Flotte Lotte.
Alles Wissenswerte für einen gelungenen Fondue-Abend
von Dorit Schmitt 27. November 2023
Am Anfang eines gelungenen Fondue-Abends steht die Wahl an, welches Fondue es denn sein soll. Danach richtet es sich, ob es Öl, Brühe, Käse oder Schokolade sein wird, in das wir unsere Zutaten tunken.
von Dorit Schmitt 26. November 2023
Meist kaufen wir für die Weihnachtsbäckerei viel zu viele Zutaten ein – oder es bleiben Reste von Kuvertüren und gemahlenen Nüssen übrig, die nicht verbraucht wurden. Dann habe ich eine leckere Idee für euch: Hagebutten-Kugeln!
Show More
Share by: