

Überrascht Eure Lieben mit deftigen Gerichten, die beispielsweise mit Kraut, Linsen, Fisch oder Lamm auf dem Teller überzeugen! In einer Ausgabe von Lust auf Genuss (2/2009) fand ich folgende Rezepte, die es mir Wert erscheinen, nachgekocht zu werden, auch, weil sie gerade noch so wunderbar in die Saison passen. Ich stelle Euch meine Rezeptlieblinge noch einmal vor:
Deftiges mit Fisch ist extrem lecker! Und mit Speck verstehen sich Zander und Linsen hervorragend! Probiertes aus, Ihr werdet begeistert sein!
Zutaten für 4 Portionen:
4 Scheiben dunkles Bauernbrot (ca. 200g)
100 g gemahlener Grünkern
2 Eier
4 Zanderfilets (à 180 g)
1 EL Zitronen- oder Orangensaft
Salz, Pfeffer
2 EL Butterschmalz
100 g Schwarzwälder Schinken (in dünnen Scheiben)
2 Schalotten
2 Zweige Thymian
1 Stück Bio-Orangenschale
1 EL Butter
200 g braune oder grüne Linsen (Alb-Leisa, Berglinsen oder Puy-Linsen)
125 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Zimt
Rosenpaprika
Salz, Pfeffer
So gehts: Für die Brotkruste müssen die Brotscheiben entweder getoastet werden oder im Ofen bei 200 Grad knusprig geröstet werden. Nach dem Abkühlen in einem Mixer fein zerkleinern, sodass schöne Brösel entstehen.
Was das Kochen von Linsen betrifft, komme ich nie mit den in den Kochbüchern angegebenen Zeiten zurecht. Die sind mir meist viel zu lang, daher mache ich das nach Gefühl und probiere immer mal, ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag Linsen nämlich am liebsten mit etwas Biss. Bevor die Linsen in der Brühe gegart werden, sind noch ein paar Vorbereitungen zutreffen: Vier Scheiben vom Schinken auf die Seite legen, sie werden im Ganzen am Schluss kross gebraten, den Rest des Schinkens in feine Streifen schneiden. Den Thymian kalt abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen ziehen. Orange oder Zitrone heiß abwaschen, ein Stück Schale mit dem Sparschäler abziehen und fein hacken. Die Schalotten schälen und fein hacken.
In einem Topf Butter zerlassen und darin den Schinken, die Schalotten und die Thymianblättchen andünsten. Die gehackte Zitrusschale und die Linsen dazu geben und noch etwas unter rühren andünsten. Danach mit der Brühe angießen und die Linsen bei schwacher Hitze bissfest garen. Im Rezept steht, das würde 40 Minuten benötigen – aber das dauert höchstens 30 Minuten. Am besten ist es, immer wieder mal zu probieren, denn verkochte Linsen schmecken gruselig.
In der Zwischenzeit kann man die Fischfilets panieren. Dazu auf auf drei Tellern das Grünkernmehl, ein verquirltes Ei und die Brotbrösel getrennt von einander verteilen. Die Fischfilets nach Gräten abtasten und, wenn nötig, mit einer Pinzette herausziehen. Dann kalt abspülen und trockentupfen. Die Filets mit Orangen- oder Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach die Filets zuerst durch das Grünkernmehl, dann durch das Ei und zuletzt durch die Brotbrösel ziehen und wenden. Die Brotbrösel leicht andrücken, so dass dasFischfilet überall paniert ist. Butterschmalz in einer großenPfanne erhitzen und die Fischfilets bei mittlerer Hitze auf jederSeite drei bis vier Minuten goldbraun braten.
Zuletzt noch die vier ganzenSchinkenscheiben mit etwas Butterschmalz kross braten.
Sind die Linsen gar, Sahne einrühren und mit Paprika, einer Prise Zimt, Salz und Pfeffer abschmecken. Danach kann auf vorgewärmten Tellern angerichtet werden. Auf das Linsengemüse je ein Fischfilet setzen, die krosse Schinkenscheibe dazu und mit etwas frischem Thymian garnieren.
Wem das Linsengemüse zum Fisch nicht ausreichend genug erscheint, kann sich dazu noch schöne Bratkartoffeln machen. Aber ich halte das für unnötig, denn Fisch und Linsen schmecken auch so hervorragend und satt machen die Linsen auch ohne weitere Beilage zum Fisch.
Hier geht’s zum dritten Rezept: Teltower-Rübchen-Eintopf mit Lammhaxenscheiben
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