Ich hatte ein ganzes Kaninchen gekauft. Eigentlich wollte ich mir an Ostern ein paar Teile davon, typisch französisch, in Estragon-Senf-Sauce braten. Aber es kam dann doch etwas anders, da ich mir etwas zu viel Dinge in den Kühlschrank gelegt hatte, um nicht so oft einkaufen gehen zu müssen. Der Covid-19-Virus hat uns alle immer noch im Griff, und eine Lockerung der Maßnahmen ist wohl erst in den kommenden Wochen spürbar.
Mit dem Zeitgewinn durch weniger Arbeit habe ich mehr gekocht und gegessen und leider auch zugenommen. Damit gibt es ein neues Ziel in den nächsten Monaten: Der Speck muss wieder weg! Und dabei hilft immer ein Salat, der satt macht! Vorausgesetzt, man verzichtet auf dazu gereichten Kohlehydraten wie dem Brot. Ein guter Anfang mit Genuss Kalorien zu sparen ist dieser Salat mit der Kaninchenleber und den kleinen Filetsträngen vom hinteren Teil des Rückens.
Das Kaninchen musste ich zerteilen, dabei habe ich hinten die winzigen Rückenfilets ausgelöst. Aus der Karkasse habe ich einen Fond angesetzt, den muss ich heute noch durch ein Sieb lassen und anschließend reduzieren. Dann kann ich ihn wie die restlichen Teile des Kaninchens einfrieren, um ihn zu verwenden, wenn ich mir wieder eines brate.
Was braucht Ihr für den Salat?
Da in einem Kaninchen nur eine kleine Leber ist, isst man den Salat am besten zu zweit. Oder man fragt beim Metzger nach, ob es Extra Kaninchenlebern gibt. Falls nicht kann alternativ Hähnchenleber verwendet werden.
Zutaten für 2 Personen
1 Kaninchenleber
2 kleine Kaninchen-Rückenfiletspitzen
Butter
etwas Öl
Aceto balsamico
Salz
Pfeffer
1 Romanasalatherz
Blätter von Zitronenmelisse
1 kleine rote Zwiebel
1/2 Bund Radieschen
6 Erdbeeren
Für die Salatsauce
frisch gepresster Saft einer halben Orange
1 EL Walnussöl
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Aceto balsamico
1 EL Agavendicksaft
So gehts:
Salatherz waschen, in Streifen schneiden und trocken schleudern. Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Radieschen waschen und halbieren oder vierteln. Erdbeeren kalt abspülen, trocken tupfen und Vierteln. Auf dem Teller anrichten. Etwas salzen und pfeffern.
Die Salatsauce zubereiten: Alle Zutaten in einer Tasse gut mixen. Danach über über den Salat geben.
In einer Pfanne Butter mit etwas Öl erhitzen. Darin zunächst die beiden Rückenfilets scharf rundum anbraten. Salzen und leicht pfeffern. Diese kleinen Filets sind in 2 Minuten perfekt gebraten. AUs der Pfanne nehmen und beiseite legen.
Leber kalt abspülen, trocken tupfen. Kaninchenleber in der heißen Butter kurz anbraten, umdrehen, dann erst salzen und pfeffern.
Tipp: Eine Leber sollte nicht zu lange gebraten werden, sonst wird sie trocken. Also nach circa 1 Minute umdrehen und die andere Seite 1 Minute braten. Dann mit etwas dunklem Balsamessig ablöschen und beide Seiten noch darin gut 1 Minute schwenken. Aus der Pfanne nehmen auf den Salat legen. Sofort servieren.
Ich hatte einen schönen, fruchtigen Roséwein aus dem Languedoc dazu, der perfekt passte.
Ein frisch-fruchtiger Rosé aus dem sonnenverwöhnten Süden Frankreichs. Der Syrah bereichert den Wein mit Noten von Erdbeeren, Johannisbeeren und dezenter Stachelbeere, mit einer cremigen Textur am Gaumen. Verführerisch und langanhaltend. 12,5 %vol. Inhalt: 0,75 l. Enthält Sulfite
Genusstipp:
Passend zum Aperitif, zu Tapas, weißem Fleisch, BBQs und fruchtigen Sommersalaten.
Leben und leben lassen. Und bitte aufhören, Dinge schlecht zu reden, nur weil sie vielleicht nicht gut für das eigene Geschäft sind. Angst ist kein guter Ratgeber. Lasst die Menschen doch einen Monat lang ihre Motivation, sich selbst etwas Gutes zu tun! Einen Monat vegan leben? Warum nicht! Einen Monat lang keinen Alkohol trinken? Warum nicht!
Baba Ganoush ist eine orientalische Vorspeise aus der Levante-Küche, die aus gegrillten Auberginen, Tahini (Sesampaste), Zitronensaft, Knoblauch und Olivenöl zubereitet wird. Die Auberginen werden traditionell geröstet, um ein rauchiges Aroma zu erzeugen. Das Püree wird cremig und hat einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack.
Resteverwertung auf die "süße" Art: Ofenschlupfer. Im Grunde genommen ist die Resteverwertung von Brot echte "Heimatküche". Die Nachkriegsgeneration achtete sehr darauf, dass nichts weggeworfen werden musste
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Bräuche, die man seit der Kindheit aus der Heimat kennt, in anderen Ländern auf ihre eigene Weise gefeiert und zelebriert werden. Da mein Herz bekanntermaßen für Frankreich schlägt, war es für mich eine besondere Freude, die Vorweihnachtszeit einmal in der Provence verbringen zu können.
Für mich gehören die Momente, die ich mit Freunden und Familie verbringe zu den wertvollsten, da man danach gemeinsame Erinnerungen teilen kann, das verbindet. Gerne teile ich mit euch nun ein einfaches, aber sehr köstliches Rezept für euren nächsten Grillabend!
Mein kulinarischer Tipp zur beginnenden Spargelsaison ist denkbar einfach: Spargel-Morchel-Risotto! Das schmeckt als Hauptgericht vegan zubereitet (mit Gemüsebrühe und ohne Parmesan) ebenso lecker wie als Beilage mit Geflügelbrühe und Wein gekocht zu einem schönen Stück Kurzgebratenem.
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Wer im Herbst Holunderbeeren des Schwarzen Holunders sammelt, kann sich daraus einen Vorrat an Saft oder Marmelade kochen. Hier kommen die Rezepte für euch. Ihr benötigt dazu keinen Entsafter, aber ein Sieb oder eine Flotte Lotte.
Am Anfang eines gelungenen Fondue-Abends steht die Wahl an, welches Fondue es denn sein soll. Danach richtet es sich, ob es Öl, Brühe, Käse oder Schokolade sein wird, in das wir unsere Zutaten tunken.
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