Verführerisches von Bratäpfeln bis Zimtsternen. Wie oft kommen bei Euch noch Mehl- oder Süßspeisen auf den Tisch? Oder sind diese Rezepte aus der Kindheit bei Euch längst aus der Mode gekommen? Dabei schmecken jetzt in der kalten Jahreszeit fluffiger Kaiserschmarrn, heiße Waffeln und Köstliches aus Grießbrei besonders gut.
Nichts Einfacheres als Grießbrei kochen! Feiner Grieß, Milch, etwas Sahne, das Mark einer Vanilleschote, etwas Zitronenschalenabrieb, Zucker und eine Prise Salz – mehr Zutaten braucht es nicht. Grießbrei ist ein Kindheitstraum, die heimliche Sehnsucht nach dem Schlaraffenland erfüllt sich bei ihm löffelweise. Oder, man hat etwas Geduld und macht sich aus dem abgekühlten Brei, panierte und in der Pfanne goldbraun gebratene Grießschnitten.
Mindestens ebenso lecker wird ein Grießauflauf mit Rosinen und Birnen, der im Ofen noch gebacken wird. Einfach etwas Zucker und Zimt oder ein schönes Früchtekompott begleiten die meisten süßen Grießspeisen am besten.
Apropos Kompott: Der beliebte Zwetschgenröster ist die österreichische Variante unseres Zwetschgenkompotts. Traditionellerweise wird er in Tirol zum Kaiserschmarrn serviert. Zwetschgenröster lässt sich auch aus tiefgefrorenen Früchten kochen. Wer keine Zwetschgen mag, nimmt Apfelmus oder Preiselbeermarmelade zum Kaiserschmarrn und lässt ihn sich schmecken.
Foto: © Joerg Lehmann | GU Meine Heimatküche | Küchengötter
Das Rezept für die warmen Mohnbuchteln mit Vanillesauce und Blaubeeren stammt von Johann Lafer, dem Süßspeisen-Großmeister! Die Blaubeerensauce kann man natürlich auch außerhalb der Saison nachkochen, wenn man auf Tiefgefrorene aus dem Supermarkt zurückgreift oder die selbst gesammelten eingefroren hat. Auf jeden Fall sollte man Mohnbuchteln aber immer mit einer köstlichen Vanillesauce genießen! Denn dann schmecken sie so gut, dass man die sie gleich als Hauptmahlzeit verspeist und sie nicht erst zum Kaffee oder als Dessert vernascht.
Das Richtige für kalte Tage.
Heiße Süßspeisen machen nicht nur satt und wärmen von innen. Reisauflauf, Kaiserschmarrn oder Buchteln sind echte Seelentröster. An kalten, grauen Tagen, wenn alle am Tisch sitzen und gemeinsam aus Schüsseln oder tiefen Tellern so eine Süßspeise löffeln, ist die Welt für einen Moment lang vollkommen in Ordnung.
Kindheit auf dem Teller
Ein Klassiker in Kindertagen war der süße Reisbrei - er kam meist kalt, mit Zucker und Zimt und einem süßen Kompott auf den Tisch. Oder ein süßer Grießbrei , der bei uns daheim meistens mit süßen, eingeweckten Kirschen gegessen wurde. Wie habe ich das geliebt! Wer jetzt Lust auf Reisbrei bekommen hat, sollte unbedingt diesen leckeren Reisauflauf mit Äpfeln und Zimt probieren.
Den perfekten Kaiserschmarrn hinzubekommen ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Dabei begeistert gerade diese Mehlspeise Groß und Klein gleichermaßen - nur beim Anteil der Rosinen scheiden sich die Geister. Alfons Schubeck sagte einmal: “Der perfekte Schmarrn besteht aus wenigen Zutaten, und die hat man eigentlich immer zu Hause. Außerdem muss er fluffig sein, nicht zu flach und nicht zu zäh.“ Viel kommt nicht in den Teig: erst das Mehl, Milch, ein wenig Salz, dann kurz vor dem Anbraten noch drei Eier pro Portion. Und selbstverständlich wird bei Meister Schubeck der Teig noch mit dem Mark einer Vanilleschote, etwas Rum, brauner Butter und geriebener Zitronenschale verfeinert.
Das Rezept für die warmen Mohnbuchteln mit Vanillesauce und Blaubeeren stammt von Johann Lafer, dem Süßspeisen-Großmeister! Die Blaubeerensauce kann man natürlich auch außerhalb der Saison nachkochen, wenn man auf Tiefgefrorene aus dem Supermarkt zurückgreift oder die selbst gesammelten eingefroren hat. Auf jeden Fall sollte man Mohnbuchteln aber immer mit einer köstlichen Vanillesauce genießen! Denn dann schmecken sie so gut, dass man die sie gleich als Hauptmahlzeit verspeist und sie nicht erst zum Kaffee oder als Dessert vernascht.
Die französische Tradition des "Galette des Rois" erfreut sich bei uns großer Beliebtheit. Am 6. Januar genießt man den Blätterteigkuchen mit süßer Mandelcreme gemeinsam mit Familie oder Freunden. Versteckt darin ist eine kleine "Bohne", die heute meist durch Porzellanfigürchen ersetzt wird. Wer die Figur in seinem Stück findet, wird "König für einen Tag" und trägt eine Papierkrone. Als König obliegt ihm jedoch die Aufgabe, im nächsten Jahr alle zum Dreikönigskuchen einzuladen.
Auch in anderen Ländern gibt es die Tradition, spezielle Dreikönigskuchen zu backen – mit teils erheblichen Unterschieden. Selbst innerhalb Frankreichs variiert das Gebäck: Während im Norden Blätterteigkuchen mit feiner Mandelcremefüllung (à la frangipane) beliebt sind, setzt man im Süden auf Hefegebäck mit kandierten Früchten. Diese südfranzösische Variante ähnelt dem spanischen "Roscón de Reyes", einem Hefekranz, der mit kandierten Orangen und Kirschen dekoriert wird. Auch hier wird eine kleine Bohne versteckt, die den Finder zum "König" krönt – und verpflichtet, den Kuchen zu bezahlen.
In der Schweiz bevorzugt man ein Brioche-artiges Gebäck, das wie eine Blume geformt und mit Hagelzucker bestreut wird. Auch hier darf die kleine Figur (Feve) nicht fehlen.
In Mexiko und Louisiana findet man ebenfalls Dreikönigskuchen – ein Erbe der Kolonialherren, die diese Tradition einst mitbrachten.
Wintermagazin 2022/23
Anika Klingbeil ist leidenschaftliche Konditorin und stets auf der Suche nach neuen Ideen, Geschmackskombinationen und Konzepten. Im kommenden Jahr (2023) wird sie eine Eventpâtisserie eröffnen, um die Kunden auf Hochzeiten, Firmenfeiern und anderen Events mit ihren Kreationen zu verwöhnen.
Am Nikolaustag traf ich die angehende Konditormeisterin Anika bei Katja Nett, der Weingutschefin im Weingut Bergdolt-Reif & Nett in Duttweiler, um zu ihrer extra für mein Magazin gebackenen Wintertorte den passenden Wein auszuwählen. Mit dabei in unserer Mini-Runde der Gastrokritiker, Autor und Journalist Wolfgang Faßbender, der Spaß daran hatte, die Torte und die Weine in der netten Frauenrunde zu probieren.
Anika hatte Kontakt zu mir aufgenommen, weil Sie wissen wollte, wie das mit Gastbeiträgen oder Rezeptbeiträgen bei mir im Magazin so läuft, da Sie sich vorstellen könne, mit einem Tortenrezept dabei zu sein. Gesagt, getan, nachdem wir uns über Winterrezepte und typische Aromen ausgetauscht hatten, legte Anika los. Mit der fertigen Torte trafen wir uns bei Katja, damit der passende Wein ausgewählt werden konnte.
Aus diesem Grund bat ich auch Wolfgang zu uns, weil er wie ich ein Fan von süßen und edelsüßen Weinen ist, die unserer Meinung nach leider viel zu wenig Beachtung unter Weintrinkern und Gastronomen finden. Dabei sind gerade dieses Weine so spannende Genusspartner.
Schnell waren wir uns alle einig: Zum Törtchen, das zwischen den Lagen aus Rotwein-Gewürzkuchenböden, Schichten einer feinen Mascarponecreme mit Orangenzesten und Vanille versteckte, war die Rieslaner-Spätlese unschlagbar! Ein echter „Wow-Effekt“ im Zusammenspiel. Der Säureanteil des Weins war der ideale Kontrapunkt zur fettigen Mascarponecreme. Die Zitrusaromen von Wein und Cremeschichten ergänzten sich perfekt und die Süße beider Partner schmeichelte dem Gaumen. Die Gewürzaromen der Tortenböden hob der Wein so richtig hervor und sie explodierten förmlich im Mund.
Ein Rieslaner ist eine Rebsortenkreuzung aus Riesling und Silvaner, die im Jahre 1921 gezüchtet wurde. Aufgrund seines eher hohen Säuregehalts eignet sich diese Rebsorte besonders gut als Sektgrundwein oder um als Spät- oder Auslese ausgebaut zu werden.
Foto, Styling & Rezept: © Anika Klingbeil | für Aromenspiele
Fotos: © Anika Klingbeil
Dieses Törtchen feiert den Winter mit einer Extraportion weihnachtlicher Aromen: Kakao, Zimt, Lebkuchengewürz, Rotwein, Nüsse und Orange geben sich in den Zutaten ein köstliches Stelldichein. Das Rezept ist von Anika Klingbeil, einer angehenden Konditormeisterin. Sie war so nett für das Magazin, diese winterliche Kreation zu backen, damit wir euch noch eine kleine Weihnachtsüberraschung und Winterfreude machen können.
Zum Rezept gelangt ihr über dem Button im ersten Foto.
Bester Wein zum Wintertörtchen: Rieslaner Spätlese 2020, Weingut Bergdolt-Reif & Nett
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In der Biscuterie de Provence wird seit sechs Generationen Wert auf eine hohe Qualität der Zutaten gelegt. Soweit möglich, werden regionale Zulieferer bevorzugt und das traditionelle Savoir faire angewandt.
So wird beispielsweise die AOP Butter Charentes Poitou für den glutenfreien Mandelkuchen verwendet und der IGP Honig stammt selbstverständlich aus der Provence.
CHATEAU et CHOCOLAT führt neben den süßen Kuchenspezialitäten auch salzige Aperitif-Knabbereien im Onlineshop. Alle Produkte des provençalischen Keksbäckers werden zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten hergestellt. Außerdem sind keine Konservierungsstoffe, kein Palmöl, keine künstlichen Aromastoffe und keine künstlichen Farben im Spiel.
Foto: © Tanja Borgschulte Photography | für Aromenspiele
Es muss nicht jedes Mal eine Torte oder ein Kuchen gebacken werden. Auch Petits Fours, Mini-Gugelhupfs, Canelés und Kekse sind eine köstliche Abwechslung zu Kaffee, Tee oder einem Gläschen Süßwein.
Tolles Petit-Four-Beispiel auf der Seite von Tina Tausendschöns Herdgeschichten.
Foto: © Monika Schürle | GU Mini-Gugelhupf | Küchengötter
Tagelang sind in meinem Kopf die Gedanken um den Grießbrei geschlichen. Soll ich ihn oder soll ich ihn mir nicht kochen. Lust darauf hatte ich wirklich wieder einmal große! Als ich noch klein war, gab's zum Teller Grießbrei immer ein Süßkirschen-Kompott. Aber das findet man ja nicht - oder nur selten - mal im Supermarkt. Deshalb hatte ich mir in weiser Voraussicht vor einiger Zeit mal ein Glas Zwetschgenkompott mitgenommen. Es stand also der Umsetzung nichts mehr im Weg, am Abend endlich wieder mal einen wärmenden, leckeren, wunderbaren, satt machenden Grießbrei zu kochen.
Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Im Spätsommer und Herbst werden sie endlich reif, die süßen Brombeeren, Zwetschgen, Birnen, Äpfel und Nüsse. Zwetschgenkuchen, Apfelkuchen, Nusskuchen und süße Obst-Crumbles. Außerdem können wir eigene Marmelade einkochen und auf selbst gebackenem Brot oder Hefezöpfen genießen.
Exakt 40 Tage nach Weihnachten, am 2. Februar, werden in Frankreich Crêpes gebacken. Das Datum fällt auf das Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Reinigung, Mariä Lichtmess) und war in früherer Zeit ein wichtiges Datum im Jahreslauf. An Mariä Lichtmess ging die „Kunstlicht-Zeit“ zu Ende, in der man bei künstlichen Lichtquellen arbeitete, ebenso besagte der Bauernkalender, dass nun wieder bei Tageslicht zu Abend gegessen werden könne.
Das Kerzenfest (La Chandeleur) ist mit einigen Bräuchen verbunden. Welcher davon gehört wohl an diesem Tag zum Crêpes Backen?
Na? Was denkt Ihr? Wie werdet Ihr wohl jetzt Euren Crêpes am 2. Februar backen? Hier zur Auflösung , welcher Brauch in Frankreich zum Crêpes Backen gehört.
Tipps für den perfekten Teig: Etwas sprudelndes Mineralwasser im Teig lässt die Crêpes wunderbar fluffig und saftig werden. Die einzelnen Zutaten verbinden sich optimal zu einem homogenen Teig, wenn man diesen vor dem Ausbacken noch ca. 10-15 Minuten ruhen lässt. Je heißer die Pfanne, desto einfacher gelingen die Crêpes. Nicht zu viel Teig in die Pfanne gießen und nach 20 bis 30 Sekunden wenden. Crêpes werden hauchdünn, werden sie nicht in einer Pfanne, sondern auf einer Crêpière, eine runde, gusseiserne Platte, gebacken.
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Maronencreme aus der Ardèche und sündig vollmundige Schokoladencremes
Auf einen leckeren Crêpes kannst Du wie auf unsere Pfannkuchen einfach Zucker und Zimt streuen, oder sie dick mit Schokoladencrème bestreichen. Natürlich schmecken auf ihnen auch Konfitüren – und ganz typisch französisch – eine Creme aus Esskastanien. Bon appetit!
Übrigens: die deftigen Varianten der süßen Crêpes nennt man Galettes. Der Teig der Galettes Bretonnes wird aus Buchweizenmehl hergestellt.
Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Achtung! Mit Werbung für den extrem leckeren Nugatriegel von Venchi, den es bei Chateau et Chocolat gibt.
Ich hab da ein leckeres Pfannkuchen-Rezept für euch – mit karamellisierter Banane und einer köstlichen Nuss-Nugat-Schokolade von Venchi. Als wenn euch das nächste Mal die Lust auf Pfannkuchen überfällt, oder die Kinder betteln, sie wollen wieder einmal Pfannkuchen, dann probiert diese hier! Ich hatte zum Ausbacken der dünnen Pfannkuchen eine beschichtete Pfanne mit ø 16 cm. Und mit der angegebenen Teigmenge habe ich 8 Crêpes heraus bekommen. Die reichen locker für zwei vernaschte Erwachsene oder vier kleine Naschkatzen.
Zutaten für 2 Personen:
100g Mehl
200 ml Milch
2 Eier
2 EL Prosecco
1 EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Abrieb einer Bio-Zitronenschale
Butter
Sonnenblumenöl
So gehts:
Die beschichtete Pfanne mit etwas Öl und einem Küchentuch einreiben. Den Ofen auf 50 Grad (Ober- und Unterhitze) vorwärmen und schon mal einen großen Teller auf den Rost auf der mittleren Schiene stellen.
Zunächst das Mehl mit der Milch in einer Schüssel mit dem Handrührgerät klümpchenfrei mixen. Dann Zucker, Zitronenschale, Salz, anschließend Eier und Prosecco dazugeben und gut verrühren.
Der Teig sollte nun 30 Minuten ruhen. Ich habe ihn mit einem Geschirrtuch in der Ruhezeit abgedeckt.
Danach können die Pfannkuchen nacheinander ausgebacken werden und im Rohr warmgehalten werden, bis alle fertig gebacken sind.
Wie klappt das Ausbacken am besten?
Ich habe vor jedem Pfannkuchen etwas Butter in der Pfanne geshmolzen und dann mit einer Suppenkelle, die nur etwas mehr als zur Hälfte mit Teig gefüllt war, um dünne Pfannkuchen zu bekommen, den Teig in die Pfanne gegossen. Von der Mitte beginnend und die Pfanne dabei geschwenkt, sodass sich der Teig gut verteilen konnte. Dann die erste Seite ausbacken, bis der Teig auf der Oberfläche trocken wird – dabei aufpassen, dass der Pfannkuchen unten nicht verbrennt. Die kleinen Pfannkuchen lassen sich einfach mit einem Pfannenwender wenden.
Zutaten für die karamellisierten Bananen:
4-6 Bananen, schälen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit den Schnittflächen in 4-5 EL braunem Zucker drücken. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Bananenscheiben mit genügend Abstand zu einander in die Pfanne setzen. Jede Seite schön karamellisieren lassen und dann auf die einzelnen Crêpes/Pfannkuchen verteilen.
Dann noch Nuss-Nugat-Schokolade dazu – et voilà – das Schlemmen kann losgehen. Ich habe übrigens einen Nuss-Nugat-Schokoriegel von Venchi verwendet und diesen in kleinen Stücken auf dem Pfannkuchen verteilt, wo er herrlich geschmolzen ist.
Antwort Nr. 3 ist richtig: Zum Crêpes Backen am 2. Februar, muss man in der linken Hand ein Goldstück (oder eine goldfarbene Münze) halten. Die Pfanne wird mit der rechten Hand gehalten und der Crêpe muss darin durch Hochwerfen geworfen werden. Gleitet der Crêpes danach unversehrt in die Pfanne zurück, wird einem das neue Jahr Reichtum bescheren. Einst wurde das Goldstück in den ersten gebackenen Crêpes gewickelt und so auf den Schrank gelegt. Den Mäusen hat's sicher geschmeckt, und im nächsten Jahr wurde die Goldmünze vom Schrank geholt und der ersten armen Familie geschenkt, der man begegnete, so der Brauch.
Die Franzosen haben uns gezeigt, wie man wunderbare Crêpes und Galettes macht. Wer also neben den geliebten Pfannkuchen (auch Eierkuchen genannt), kann sich auch an den französischen Leckerbissen erfreuen. Außerdem werde ich Euch hier auch noch köstliche Pancakes und Clafoutis-Rezepte vorstellen. Sie sind super einfach zu backen und schmecken Groß und Klein. Langeweile kommt sowieso keine auf, da Pfannkuchen mit fast jedem Obst - ob frisch oder TK-Ware – schmecken!
veggie | Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele
Foto: © Julia Hoersch | GU Küchenschätze | Küchengötter
Denke ich ans Elsass, dann fallen mir sofort ein paar Dinge ein: romantische Fachwerkdörfer, elegante Weine, deftiges Choucroute garnie und der in den Bäckereiauslagen allgegenwärtige Gugelhupf. Traditionellerweise wird ein echter Elsässer Gugelhupf natürlich in der typischen, gebrannten Tonform aus Soufflenheim gebacken.
Einer Legende nach reisten die Heiligen Drei Könige auf ihrem Rückweg durch das Elsass. Hier bereitete man ihnen einen sehr herzlichen Empfang und zum Dank schenkten sie den Elsässern einen Kuchen, der in seiner Form an den Turban erinnerte, den sie trugen – die Geburtsstunde des Kougelhopfs. Im Städtchen Ribeauvillé ist man davon überzeugt, dass hier der Ursprung des Kuchens zu finden ist. Im Juni findet ihm zu Ehren sogar das Fête du Kougelhopf statt.
Es braucht schon etwas Zeit und Wissen, einen gelungenen Gugelhupf zu backen. Das beginnt bei der etwas aufwendigeren Hefeteig-Zubereitung, weil der Teig mehrmals für längere Zeit aufgehen muss. In dieser Zeit verzeiht der Teig weder Zugluft noch zu warme oder zu kalte Temperaturen. Aber in einem gelungenen, geschmeidigen Hefeteig und den weiteren Zutaten wie Mandeln und Rosinen liegt das Geheimnis seiner fluffigen Konsistenz und seinem köstlich buttrigen Geschmack.
Gegessen wird so ein Stück Kuchen im Elsass gerne zum Frühstück mit Marmelade und zu einer großen Schüssel Café au Lait, zum Aperitif wird gerne ein Gläschen Crémant d'Alsace dazu getrunken oder zum Dessert, dann darf es auch ein süßer Gewürztraminer (Vendange tardives) sein, der dazu getrunken wird.
Bratapfel und Weihnachtsbäckerei kündigen es an: Das Weihnachtsfest rückt näher! Die Adventszeit, mit ihren langen, dunklen Abenden, lädt förmlich dazu ein, sich mit den Vorbereitungen auf das Fest zu beschäftigen. Stollen und Plätzchen werden gebacken, passende Geschenke heimlich für die Liebsten besorgt und verpackt.
24 Plätzchenrezepte, die man unbedingt mal (aus)probieren sollte!
Foto: © Anke Schütz | GU Weihnachtsplätzchen | Küchengötter
Foto: © Anke Schütz | GU Weihnachtsplätzchen | Küchengötter
Foto: © Anke Schütz | GU Weihnachtsplätzchen | Küchengötter
Foto: © Food Art Factory | GU Weihnachten | Küchengötter
Foto: © Anke Schütz | Weihnachtsplätzchen | Küchengötter
Vanillekipferl nach Großmutters Art | Foto: © Nicole Stich | GU Alle Jahre wieder ... | Küchengötter
Überlieferte Rezepte für die Weihnachtsbäckerei. Habt Ihr Euren Vorrat für die Weihnachtsbäckerei schon eingekauft? Trockenfrüchte, Sultaninen, Vanille, Zucker, Mehl und Nüsse stehen jetzt sehr häufig auf den Einkaufszetteln. Ebenso wenig dürfen jetzt zu Hause Zimt, Safran, Zitronat und Orangeat, Rum und Schokolade, Mandarinen, Zitronen, Orangen und Äpfel fehlen. All dies sorgt schnell für einen heimeligen Duft in den Wohnungen, der uns in die eigene Kindheit zurückversetzt. Erinnerungen steigen meist mit vertrauten Düften in uns auf. Und die Gerüche in der Weihnachtszeit bleiben uns allen sehr vertraut.
Gemeinsam Plätzchen backen in der Adventszeit: Alle Jahre wieder werden die Kochbücher mit den Plätzchenrezepten herausgekramt, weil die Adventszeit ohne Plätzchen undenkbar ist. Meist füllen sich die Blechdosen, in denen man die süßen Schätze bis zu ihrem ersten Einsatz aufbewahrt, mit den überlieferten Rezepten von Omas und Mamas. Bei uns gehören traditionell einfache
Butterplätzchen ,
Vanillekipferl ,
Kokosmakronen ,
Kissinger Brötchen und
Linzer Plätzchen zur Weihnachtsbäckerei. Und jedes Jahr nehme ich mir vor, dieses Mal auch einmal neue Sorten auszuprobieren. Heuer versuche ich es wieder, denn diese Rezepte machen richtig Lust darauf, nachgebacken zu werden. Und hübsch sehen sie auf den Tellern auch aus!
WERBUNG KIKKOMAN
Foto: © Kikkoman
Wien, November 2021 | Mit ein bisschen Experimentierfreude und den vielen verschiedenen Würzsaucen von Kikkoman, die alle auf der natürlich gebrauten Sojasauce von Kikkoman basieren, lassen sich schnell und einfach Köstlichkeiten auf den Teller zaubern. Das Repertoire ist ein Streifzug durch alle Küchenstile. Es reicht von schnellen Woks, frisch gebackenem glutenfreien Brot, einem herzhaften Risotto oder über einen pikanten Ramensalat bis hin zur altbewährten Mehlspeise und Keksen für die Weihnachtszeit.
Die Adaptionen von Küchenklassikern unter Verwendung moderner Zutaten ist ein Entwicklungsprozess, den Profi- und ambitionierte Hobbyköche bereits seit Jahren umsetzen. Natürlich gebraute Sojasauce anstatt der Prise Salz in den täglichen Mahlzeiten intensiviert den Eigengeschmack von Zutaten optimal ohne in den Vordergrund zu treten. Das Spiel mit verschiedenen Texturen und Konsistenz, verstärkt durch die Aromavielfalt der Kikkoman Sojasauce, unterstreicht die geschmackliche Ausgewogenheit der Gerichte und bringt eine Fülle an Umami in jeden Bissen.
Wenn die Tage kürzer werden, die Blätter sich verfärben und einem der Herbstwind draußen um die Ohren pfeift, dann steigt bei allen der Gusto nach „soul food“ und es duftet wieder öfters nach selbstgebackenen Keksen und herrlich wärmenden Gewürzen in den heimischen Küchen. Natürlich gebraute Sojasauce hat als raffinierte und zeitgemäße Würze anstatt der allgegenwertigen Prise Salz bereits in die vielfältigsten Kochdisziplinen dieser Welt Einzug gehalten. Bei selbstgebackenem Brot kann man durch die Verwendung von natürlich gebrauter Sojasauce den versteckten täglichen Salzkonsum bewusst reduzieren, um schon mit dem Frühstück in eine gesündere Alltagsküche zu starten. KIKKOMAN
Zutaten
4 säuerliche Äpfel
200g Marzipan
50g gemischte grob gehackte Nüsse, z.B. Haselnüsse, Mandeln und Pekannüsse
1 EL braunen Rum
1 EL Kikkoman natürlich gebraute süße Sojasauce
1 TL Zimt
1 Prise Piment
So gehts:
Backrohr auf 180° Heißluft vorheizen.
Äpfel waschen und den oberen Teil (ca. 1,5cm breit) mit Stengel abschneiden. Vom Unterteil das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel etwas aushöhlen.
Marzipan mit den Nüssen, Gewürzen, Rum und süßer Sojasauce verkneten.
Eine Rolle formen und in 4 Portionen teilen.
Die Masse in den Äpfeln verteilen. Je eine Zimtstange schräg hineinstecken und den Deckel vorsichtig schräg aufsetzen.
Die Äpfel in eine kleine Auflaufform geben und je nach Größe der Äpfel 25-30 Minuten backen.
„Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet! Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel …“ – Bayerisches Volksgut
Bratäpfel mit Ahornsirup | Foto: © Nicole Stich | GU Sweets | Küchengötter
Gefüllte Bratäpfel mit Vanillesauce | Foto: © Klaus-Maria Einwanger | GU Winterküche | Küchengötter
Foto: © foodartfactory | GU Weihnachten | Küchengötter
Foto: © Food Art Factory | GU Weihnachten | Küchengötter
Die herrlich duftenden Bratäpfel wurden traditionell im Winter, um die Weihnachtszeit herum, aus lagerfähigen, festen und säuerlichen Apfelsorten wie Boskop zubereitet. Um einen klassischen Bratapfel zuzubereiten, braucht es nicht mehr als e inen Ofen, Zucker, Zimt und Äpfel. Bei der einfachsten Zubereitung werden die ganzen, ungeschälten Äpfel bei mittlerer Hitze im Rohr gebacken, bis die Schale aufplatzt, und anschließend mit Zucker und Zimt bestreut serviert. Meist wird jedoch das Kerngehäuse vorher herausgeschnitten, um den Apfel mit einer Mischung aus Nüssen, Rosinen, Konfitüre, Marzipan, sowie Gewürzen wie Zimt und Nelken, zu füllen. Gerne werden Bratäpfel auch mit einer cremigen Vanillesoße gegessen.
Heute verputzt man Bratäpfel aber nicht mehr nur klassisch oder süß gefüllt, sondern auch raffiniert und herzhaft. Einer der vorgestellten Bratäpfel könnte deshalb einer Eurer neuen Lieblingsrezept werden.
Foto: © Fotostudio L‘Eveque | GU Aufläufe & Ofengerichte | Küchengötter
Autor: Hans Gerlach
Buch (Hardcover): 288 Seiten
Sprache: deutsch
ISBN-10: 3833833394
ISBN-13: 978-3-8338-3339-7
Maße: 21.8 × 27.4 cm
BESCHREIBUNG
Kochen mit Bildern, Kochen nach Bildern: Wie das geht, zeigt dieses Buch. Die 70 wichtigsten Grundrezepte werden jeweils in einer ausführlichen Bildsequenz Schritt für Schritt dargestellt. Los geht’s von den verwendeten Zutaten, gefolgt von ihrer Verarbeitung und detaillierten Zubereitung bis hin zum fertigen Gericht. Außerdem bieten kleine Leseinseln die wichtigsten Informationen zu Produkten, Zubereitungsschritten oder den Gerichten an sich. Aber damit nicht genug: Kann ich erst einmal eine kräftige Suppe kochen, das beste Schnitzel mit knuspriger Panade zubereiten oder eine himmlisch-schaumige Mousse kreieren, dann laden zahlreiche Variationen ein, das Grundrezept mit anderen Lebensmitteln und Aromen abzuwandeln, um immer wieder Abwechslung auf den Teller zu bringen. Kochen, so einfach geht’s, lädt zum Blättern, Schmökern und Nachkochen ein und hält, was es verspricht: Viel Spaß und schnellen Erfolg in der Küche!
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