Spaghetti sind nun wirklich das Einfachste, was man schnell in der Küche zaubern kann. Wahrscheinlich war das auch der Grund, weshalb die Supermärkte nicht mehr nachkommen, den Nudel-Nachschub für die Menschen in der Coronakrise heranzuschaffen. Für dieses Rezept braucht Ihr: Speckwürfel, 1 Ei, Sahne (ja ich weiß, in die originalen Carbonara gehört keine Sahne, aber mir schmecken die Nudeln so), TK-Erbsen, Salz, Pfeffer, geriebener Parmesan (hebe ich immer in der TK auf), Spaghetti und ein paar frische Kräuter (Minze, Zitronenmelisse oder Basilikum). Spaghetti nach Gebrauchsanweisung zubereiten. In einer Pfanne mit etwas Öl die Speckwürfel anbraten. Sahne mit dem Ei, dem Parmesan, Salz und Pfeffer verrühren, in die Pfanne gießen und die Nudeln mit in die Pfanne geben. Gut umrühren, bis die Sahne sämig ist. Sofort heiß servieren. Die frischen Kräuter nicht vergessen.
Tag 9: Pasta-Resteessen am Mittag, abends Obst
Nachdem es an Tag 7 kalte Küche gab (es gab noch einmal die Reste der Forelle mit Avocado) und ich mir an Tag 8 für den Abend wieder einmal Spaghetti Carbonara mit einer Erbsen-Sahne-Sauce zubereitet habe, die an Tag 9 noch einmal für mittag reichten, musste ich einfach am 10. Tag gut kochen! Da ich den Tag 9 etwas planlos vertrödelt habe, gab es abends auch nur kalte Küche: einen Apfel, eine Banane und einen Schokohasen. Dabei konnte ich mir allerdings gut Gedanken machen, was es an Tag 10 denn leckeres geben könnte. Und so habe ich am nächsten Tag vormittags die eingefrorene Hasenkeule aus der TK genommen, um diese für das Abendessen zuzubereiten.
Smørrebrød. Smørrebrød. Ram tam tam tam. Nach dem Einkauf ein paar fehlender Dinge, gab es mittags einen kleinen Snack: Vollkorn-Knäckebrot mit Frischkäse, Radieschen und Kresse sowie eine Scheibe mit Tomaten und Basilikum. Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl über die Tomaten reichen vollkommen aus, um es delikat zu machen. Am Abend machte ich mich an die Kaninchenkeule.
Kaninchen besitzt ein zartes, fast fettfreies Fleisch – köstlich!
Die Vorurteile, die manche Zeitgenossen gegenüber Kaninchenfleisch hegen, kann ich nicht teilen. Das Fleisch ist zart, fettarm und lässt sich gut zubereiten. Da ich einiges an Zutaten hatte, das aufgebraucht werden sollte (Tomaten, Karotten, Fenchel, 1/2 rote Paprika), fiel die Entscheidung schnell auf ein Schmorkaninchen, das in einer mediterran angehauchten Gemüsesauce garen kann.
Ich habe folgende Zutaten verwendet:
1 Kaninchenschlegel
Olivenöl, Butter
3 Schalotten
1 Karotte
7 Mini-Cherrytomaten
2. Cherry-Tomaten
1 Knoblauchzehe
1/2 Fenchelknolle
1/2 rote Paprika
1 EL Tomatenmark
Prise Zucker
Noilly Prat, Weißwein und Wasser zum Ablöschen und Aufgießen
Frischen Salbei, Thymian, Rosmarin
1 TL Estragon-Senf
Weißer Pfeffer, frisch gemörsert
Fleur de Sel mit Knoblauch und Petersilie
etwas Muskatnuss, frisch gerieben
Pinienkerne
So gehts: Den Kaninchenschlegel nach dem Auftauen unters kalte Wasser halten und trockentupfen. Dann mit Salz einreiben.
Knoblauch und Schalotten abziehen und fein hacken. Karotte und Paprika putzen und in feine Würfel schneiden. Den Fenchel putzen, halbieren und die eine Hälfte ebenfalls fein würfeln. Die Tomaten kurz kalt abwaschen, halbieren und ggf. den Stielansatz entfernen.
Den Ofen vorheizen - aber in diesem Fall für die Baguette-Brötchen, nicht für das Schmorkaninchen. Die Brötchen nach Packungsanleitung backen.
In einem dicht schließenden Schmortopf (ich nehme dazu immer meinen alten gusseisernen Le Creuset-Bräter, 1 EL Butter und 1 TL Olivenöl erhitzen und darin zunächst den Kaninchenschenkel rundum anbräunen. Nach dem Umdrehen jeweils auf den beiden Seiten pfeffern. Danach den Schenkel aus dem Topf nehmen und das Gemüse bis auf die Tomaten darin anschmoren. Den Kaninchenschenkel zurück in den Topf legen und mit Noilly Prat großzügig ablöschen. Jetzt die Tomaten und die frischen Kräuter (Salbei, Thymian, Rosmarin) dazugeben und mit Salz, Pfeffer, der Prise Zucker sowie etwas frische Muskatnuss abschmecken.
Mit Weißwein und etwas heißem Wasser aufgießen, Deckel drauf und 30 Minuten schmoren lassen. Danach noch einmal abschmecken und den Estragonsenf einrühren. Weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren lassen.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Da steht man am besten daneben, denn die kleinen Kerne verkohlen ziemlich schnell!
Bon appetit!
Meine Weinbegleitung: ein angenehmer italienischer Rotwein, aus 70% Barbera und 30% Nebbiolo, mit gut eingebundenem Tannin. Leider ist der Trifula nach nur einer Saison nicht mehr bei meinem Händler. Ich fand den Wein nämlich superschön, wenn es darum geht, einen Rotwein zu genießen, der nicht allzu schwer (13,5%vol.) daher kommt. Und bei einem Preis von 7,99 € konnte man auch nicht meckern. Weingenuss-Alternative: ein trockener Rosé.
Leben und leben lassen. Und bitte aufhören, Dinge schlecht zu reden, nur weil sie vielleicht nicht gut für das eigene Geschäft sind. Angst ist kein guter Ratgeber. Lasst die Menschen doch einen Monat lang ihre Motivation, sich selbst etwas Gutes zu tun! Einen Monat vegan leben? Warum nicht! Einen Monat lang keinen Alkohol trinken? Warum nicht!
Baba Ganoush ist eine orientalische Vorspeise aus der Levante-Küche, die aus gegrillten Auberginen, Tahini (Sesampaste), Zitronensaft, Knoblauch und Olivenöl zubereitet wird. Die Auberginen werden traditionell geröstet, um ein rauchiges Aroma zu erzeugen. Das Püree wird cremig und hat einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack.
Resteverwertung auf die "süße" Art: Ofenschlupfer. Im Grunde genommen ist die Resteverwertung von Brot echte "Heimatküche". Die Nachkriegsgeneration achtete sehr darauf, dass nichts weggeworfen werden musste
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Bräuche, die man seit der Kindheit aus der Heimat kennt, in anderen Ländern auf ihre eigene Weise gefeiert und zelebriert werden. Da mein Herz bekanntermaßen für Frankreich schlägt, war es für mich eine besondere Freude, die Vorweihnachtszeit einmal in der Provence verbringen zu können.
Für mich gehören die Momente, die ich mit Freunden und Familie verbringe zu den wertvollsten, da man danach gemeinsame Erinnerungen teilen kann, das verbindet. Gerne teile ich mit euch nun ein einfaches, aber sehr köstliches Rezept für euren nächsten Grillabend!
Mein kulinarischer Tipp zur beginnenden Spargelsaison ist denkbar einfach: Spargel-Morchel-Risotto! Das schmeckt als Hauptgericht vegan zubereitet (mit Gemüsebrühe und ohne Parmesan) ebenso lecker wie als Beilage mit Geflügelbrühe und Wein gekocht zu einem schönen Stück Kurzgebratenem.
Wir alle haben Träume und Wünsche, die unser Leben begleiten. Einer davon – mehr von der Welt zu sehen – geht nun in Erfüllung: Ich werde das erste Mal nach Südafrika reisen. Was für ein Abenteuer! Ich bin aufgeregt und hibbelig wie ein kleines Kind. Voller Vorfreude auf all die neuen Eindrücke und Inspirationen, die dort auf mich warten!
Wer im Herbst Holunderbeeren des Schwarzen Holunders sammelt, kann sich daraus einen Vorrat an Saft oder Marmelade kochen. Hier kommen die Rezepte für euch. Ihr benötigt dazu keinen Entsafter, aber ein Sieb oder eine Flotte Lotte.
Am Anfang eines gelungenen Fondue-Abends steht die Wahl an, welches Fondue es denn sein soll. Danach richtet es sich, ob es Öl, Brühe, Käse oder Schokolade sein wird, in das wir unsere Zutaten tunken.
Meist kaufen wir für die Weihnachtsbäckerei viel zu viele Zutaten ein – oder es bleiben Reste von Kuvertüren und gemahlenen Nüssen übrig, die nicht verbraucht wurden. Dann habe ich eine leckere Idee für euch: Hagebutten-Kugeln!