Blog Post

ANANAS-GARNELEN-CURRY

Dorit Schmitt • 6. Januar 2021

Frische Zutaten sind das Ah und Oh für ein Mmmhhh

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Teilen

Eine Prise Exotik aus La Reunion im asiatischen Garnelen-Curry

Mir macht das Zubereiten von Curry-Gerichten einen Riesenspaß! Zum einen sind diese Gerichte meist schnell auf dem Tisch – sehen wir von den Schnibbelarbeiten im Vorfeld ab – sie sind immer unglaublich aromatisch gewürzt und sie sind ideale Helfer, ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden. Heute stelle ich euch ein sehr leckeres Ananas-Garnelen-Curry vor. Meine Ananas kam von der Insel La Reunion und hatte einen großartigen Geschmack. Reif und anscheinend mit viel weniger Säure als bei den Ananas, die ich sonst im Supermarkt bekomme. Gefunden habe ich diesen köstlichen Exoten im elsässischen Grand frais, der mit einer wunderbaren Auswahl an frischem Obst und Gemüse aufwartet – viel exotisches von den französischen Inseln. Auch die großen Garnelen konnte ich dort finden.


Das braucht ihr zum Kochen für 2 Personen:

6-8 frische, rohe Garnelen (je nach Größe)

1/4 Ananas

etwas Zitronengras

5 Kaffirlimettenblätter (ich verwende getrocknete)

ein Stück Ingwer

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel (oder besser: 2 Schalotten)

2 Frühlingszwiebeln

Cashewkerne, ungesalzen

1 EL Massaman-Currypaste

1/2 Dose Kokosmilch, ungesüßt

200 ml Gemüsebrühe

1 TL Fischsauce

1 Prise Meersalz (ich hatte das mit Orange und Chili aus Mallorca)

Erdnussöl (oder Sesamöl)

1/2 Tasse Basmatireis.


So gehts:

Die Vorbereitungen: Die Garnelen schälen und den Darm entfernen. Die Ananas halbieren und vierteln. Ein Viertel schälen und den harten Strunk entfernen, dann in dünne Ecken schneiden.

Die Knoblauchzehe, die Zwiebel und den Ingwer schälen und fein hacken.

Vom Zitronengras zwei 5 cm lange Stücke abschneiden, abwaschen.

Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und das Grün in breitere Rollen schneiden.

Die Cashewkerne ohne Öl in einer Pfanne rösten, danach aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.


In der Zwischenzeit den Reis kochen. Dazu in einem Topf etwas Erdnussöl erhitzen und den Reis darin kurz anschwitzen. Dann mit der doppelten Menge Wasser des Reises aufgießen, eine Prise Salz dazu und köcheln lassen, bis der Reis das Wasser aufgesogen hat. Immer wieder einmal umrühren, damit sich der Reis nicht auf dem Topfboden festsetzt und anbrennt.


In einem Topf (oder Wok) 2 EL Öl erhitzen. Die feingehackten Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin glasig anbraten, dann die Massaman-Currypaste dazugeben und unter Rühren mit anrösten. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter dazugeben und rund 10 Minuten köcheln lassen. Temperatur reduzieren. Danach die Ananasstücke, die Frühlingszwiebel und die rohen, ausgelösten Garnelen zugeben und für weitere 3-4 Minuten ziehen lassen. Mit Fischsauce und Salz abschmecken und heiß servieren.


Voilà in 35 Minuten auf dem Tisch! Lasst es Euch schmecken!


Meine Weinempfehlung: Dazu passen fruchtige Viognier, Chenin blanc oder Sauvignon blanc sowie Cabernet blanc.


von Dorit Schmitt 20. Januar 2025
Leben und leben lassen. Und bitte aufhören, Dinge schlecht zu reden, nur weil sie vielleicht nicht gut für das eigene Geschäft sind. Angst ist kein guter Ratgeber. Lasst die Menschen doch einen Monat lang ihre Motivation, sich selbst etwas Gutes zu tun! Einen Monat vegan leben? Warum nicht! Einen Monat lang keinen Alkohol trinken? Warum nicht!
von Dorit Schmitt 29. Dezember 2024
Baba Ganoush ist eine orientalische Vorspeise aus der Levante-Küche, die aus gegrillten Auberginen, Tahini (Sesampaste), Zitronensaft, Knoblauch und Olivenöl zubereitet wird. Die Auberginen werden traditionell geröstet, um ein rauchiges Aroma zu erzeugen. Das Püree wird cremig und hat einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack.
von Dorit Schmitt 28. Dezember 2024
Resteverwertung auf die "süße" Art: Ofenschlupfer. Im Grunde genommen ist die Resteverwertung von Brot echte "Heimatküche". Die Nachkriegsgeneration achtete sehr darauf, dass nichts weggeworfen werden musste
von Dorit Schmitt 19. Dezember 2024
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Bräuche, die man seit der Kindheit aus der Heimat kennt, in anderen Ländern auf ihre eigene Weise gefeiert und zelebriert werden. Da mein Herz bekanntermaßen für Frankreich schlägt, war es für mich eine besondere Freude, die Vorweihnachtszeit einmal in der Provence verbringen zu können.
von Dorit Schmitt 29. Mai 2024
Für mich gehören die Momente, die ich mit Freunden und Familie verbringe zu den wertvollsten, da man danach gemeinsame Erinnerungen teilen kann, das verbindet. Gerne teile ich mit euch nun ein einfaches, aber sehr köstliches Rezept für euren nächsten Grillabend!
von Dorit Schmitt 3. März 2024
Mein kulinarischer Tipp zur beginnenden Spargelsaison ist denkbar einfach: Spargel-Morchel-Risotto! Das schmeckt als Hauptgericht vegan zubereitet (mit Gemüsebrühe und ohne Parmesan) ebenso lecker wie als Beilage mit Geflügelbrühe und Wein gekocht zu einem schönen Stück Kurzgebratenem.
von Dorit Schmitt 2. Februar 2024
Wir alle haben Träume und Wünsche, die unser Leben begleiten. Einer davon – mehr von der Welt zu sehen – geht nun in Erfüllung: Ich werde das erste Mal nach Südafrika reisen. Was für ein Abenteuer! Ich bin aufgeregt und hibbelig wie ein kleines Kind. Voller Vorfreude auf all die neuen Eindrücke und Inspirationen, die dort auf mich warten!
von Dorit Schmitt 8. Dezember 2023
Wer im Herbst Holunderbeeren des Schwarzen Holunders sammelt, kann sich daraus einen Vorrat an Saft oder Marmelade kochen. Hier kommen die Rezepte für euch. Ihr benötigt dazu keinen Entsafter, aber ein Sieb oder eine Flotte Lotte.
Alles Wissenswerte für einen gelungenen Fondue-Abend
von Dorit Schmitt 27. November 2023
Am Anfang eines gelungenen Fondue-Abends steht die Wahl an, welches Fondue es denn sein soll. Danach richtet es sich, ob es Öl, Brühe, Käse oder Schokolade sein wird, in das wir unsere Zutaten tunken.
von Dorit Schmitt 26. November 2023
Meist kaufen wir für die Weihnachtsbäckerei viel zu viele Zutaten ein – oder es bleiben Reste von Kuvertüren und gemahlenen Nüssen übrig, die nicht verbraucht wurden. Dann habe ich eine leckere Idee für euch: Hagebutten-Kugeln!
Show More
Share by: